Infotour Herbst 2017

Weißes Gold, Silber, traditionelle Holzkunst und sächsisches Flair

Im November 2017 haben sich erneut viele bekannte und auch neue GreenLine Kunden aus dem Bereich Gruppentouristik zusammengefunden, um spannende, amüsante und genussvolle Tage gemeinsam mit den GreenLinern Anja und Anne zu verbringen.

Diesmal sollte uns die alljährlich beliebte Info-Reise 4 Tage lang durch die schönsten Regionen des süd-östlichen Teil Sachsens führen. Mit einem bunten Programm rund um die idyllischen und gemütlichen GreenLine Hotels dieser Gegend konnten wir unseren Buskunden wieder allerhand Neues vermitteln und haben gemeinsam mit viel Spaß jede Menge Ausflugsziele kennengelernt.

Auch wenn Sie nicht persönlich dabei waren, haben Sie hier die Möglichkeit, sich mit uns im Nachhinein auf eine spannende Reise zu den die einzigartigen Regionen Sächsisches Elbland, Oberlausitz, Sächsische Schweiz und Erzgebirge zu begeben. Lesen Sie unseren Reisebericht und lassen auch Sie sich inspirieren…

Gruppenbild

Donnerstag, 16. November 2017 – Meißen und Dresden

Im GreenLine West Hotel in Radebeul trafen wir uns zu einem Begrüßungsfrühstück und hießen alle Teilnehmer willkommen. Unser Bus samt Fahrer Knud Pelka stand schon bereit und so konnten wir zu unserem ersten Ausflugsziel aufbrechen.

Eine kurze Strecke führte uns in die prächtige und mit wunderschönen Weinbergen umgebene Stadt Meißen zur berühmten Meissner Porzellanmanufaktur. Hier warteten bereits zwei Schokoladenmädchen und begrüßten uns mit einem Glas delikatem Kakao mit feinsten Gewürzen. Was für ein Genuss! Humorvoll und mit einem einmaligen Charme führten uns die kostümierten Damen durch die Schauwerkstadt und das Porzellanmuseum. Beeindruckend, wie hier das „weiße Gold“ geformt und verarbeitet wird und das alles in reinster Handarbeit. Wir lernten, wie viel Arbeit und Hingabe die Mitarbeiter in ihre Werke stecken und da leuchtete uns ein, dass der hohe Preis sehr wohl gerechtfertigt ist. Beeindruckend ist auch die Sammlung im Museum – hier lagern wahre Schätze und Kunstwerke! Beim Mittagessen im Restaurant der Manufaktur durften wir uns dann mit leckeren Speisen vom edlen Porzellan stärken. Die Gelegenheit für einen Einkauf im Meissner Porzellan-Shop wurde kaum genutzt – seltsam. Na gut, „ganz schön teuer“ und „habe schon ein Erbstück von diesem Porzellan zu Hause“ sowie „… aber es sieht alles ganz wunderbar aus“ waren hier die nachvollziehbaren Aussagen unserer Gäste.

Meissen Stadtansicht
Meissner Porzellanmanufaktur
Meissner Porzellanmanufaktur Schauwerkstatt
Meissner Porzellanmanufaktur Schokoladenmädchen

Als nächstes stand eine Stadtführung in Richtung Meißens zweitem Wahrzeichen – die Albrechtsburg – auf dem Programm. Unsere Guides vermittelten mit einem liebenswerten Charisma ihre Liebe zu ihrer Stadt und führten uns vorbei an der Meißner Frauenkirche, dem Rathaus, dem Bäcker, der noch heute als einziger das bekannte Gebäck „Meißner Fummel“ herstellt, bis hinauf zum Meißner Dom und dem spätgotischen Residenzschloss. Hier auf der Albrechtsburg zeigten wir uns bei einer Führung durch die prächtigen Räume von der Architektur des 15. Jahrhunderts mehr als beeindruckt. Unfassbar, wie das alles früher ohne unsere heutigen Gerätschaften erbaut werden konnte!

Infotour Meissen Stadttour 

Unser weiterer Weg führte in die Landeshauptstadt Dresden, eine mit historischen Sehenswürdigkeiten gespickte, wunderschöne Stadt an der Elbe. Hier hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung, die jeder für sich individuell nutzte. Bei einem Shoppingerlebnis, einem Kaffee mit Dresdner Eierschecke, einer Museums- oder Galeriebesichtigung oder einem Stadtbummel verbrachten wir diese Zeit ganz unterschiedlich und wurden alle nach Eintreten der Dämmerung vom beleuchteten Stadtbild fasziniert. Wir trafen uns wieder am glänzenden „Goldenen Reiter“, der wie der Name schon sagt, mit echtem Blattgold überzogen ist. Aber wussten Sie, dass ist so dünn aufgetragen ist, dass man daraus nicht mal einen Fingerring fertigen könnte? Egal, er sah trotzdem schön aus und war herrlich beleuchtet.

Dresden Altstadt
Dresden Frauenkirche
Dresden Hofkirche
Dresden Elb-Terrassen
 

Zum Abendessen waren wir im GreenLine Hotel Bayerischer Hof in der Dresdener Neustadt verabredet. Hier empfingen uns Frau Birkigt und ihr Team in weihnachtlichem Ambiente mit einer warmen Gemütlichkeit. Nach einem Drink und einer Hausführung wurden wir im Hotelrestaurant des 4-Sterne Hotels mit einem delikaten Büffet verwöhnt.

Bayerischer Hof Collage 

Anschließend fuhren wir wieder zurück nach Radebeul ins GreenLine West Hotel. Hier konnten wir an der Hotelbar gemeinsam bei Bier oder Wein die vielen tollen Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Nach den vielen schönen Erlebnissen wuchs die Vorfreude auf die nächsten Tage.

Freitag, 17. November 2017 – Bautzen und Görlitz

Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir uns von unserem Hotel in Radebeul und begaben uns mit unserem Bus in Richtung Oberlausitz nach Bautzen.

Die Stadt hatte sich noch nicht ganz fertig geputzt und empfing uns im Regen, der sich aber schnell legte. Bei einer Stadtführung entdeckten wir die vielen wunderschönen Facetten der über 1000-jährigen Stadt mit ihren vielen Türmen, wunderschönen Märkten, dem riesigen Dom, dem ehrwürdigen alten Schloss und der hübschen Gassen. Wir erfuhren, die 3 "S" - Senf, Sorben, und Sitzen, sind untrennbar mit der Kreisstadt verbunden. Bautz‘ner Senf ist in aller Munde - und das im wahrsten Sinn des Wortes. Dies konnten wir bei der anschließenden Besichtigung und Verkostung im Bautz‘ner Senfladen herausfinden. Leckeres Senfbrot wurde mit diversen Variationen, wie Weihnachts-, Johannisbeer- oder Bärlauchsenf bestrichen und fast Jeder verließ den Laden mit einem dekorativen Steintöpfchen voll mit seinem Lieblings-Senf. Und was passt am besten zu Senf? Richtig, eine gegrillte Bratwurst! So empfing uns 3 Häuser weiter Maik Sabri in seinem 4-Sterne GreenLine Hotel Goldener Adler direkt am Bautzener Hauptmarkt zum Mittags-Imbiss.

Stadtfuehrung durch Bautzen
Bautzen Dom
Bautzner Senf Verkostung
Marktplatz Bautzen am Abend
 

Gut gestärkt bestiegen wir wieder unseren modernen Reisebus und fuhren in die Europastadt Görlitz. Auf dem Obermarkt empfing uns der Stadtführer Herr Bröge zu einer Stadtbesichtigung mit filmischen Elementen. Als Drehort vieler deutschen und auch Hollywood-Filme wird die Stadt auch „Görliwood“ genannt. Die östlichste Stadt Deutschlands blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Die historische Altstadt hat einen hohen Bekanntheitsgrad und wird oft als das flächengrößte zusammenhängende Denkmalgebiet Deutschlands bezeichnet. So staunten auch wir über diesen wunderbaren Ort und konnten die hübschen Gassen und Plätze noch nach der Führung auf eigene Faust erkunden.

Goerlitz Stadtfuehrung
Goerlitz Markt
Goerlitz Museum
Goerlitz Rathaus
 

Nach Einbruch der Dunkelheit führen wir zurück nach Bautzen, wo uns das Team des GreenLine Hotels Goldener Adler bereits mit einem Willkommensdrink erwartete. Sekt mit selbst gemachtem Glühweinsirup – süffig und erheiternd. Herr Sabri führte uns durch sein altehrwürdiges, gemütliches und charmantes Haus und das Küchenteam verwöhnte uns mit einem delikaten 3-Gang Menü. Der ein oder andere unternahm anschließend noch einen schönen Spaziergang durch die beleuchteten Gassen Bautzens, bevor wir dann müde und glücklich zu Bett gingen.

Ausblick Hotel Goldener Adler
Hotel Goldener Adler Gastgeber Herr Sabri
Weinkeller im Hotel Goldener Adler
Hotel Goldener Adler bei Nacht
 

Samstag, 18. November 2017 – Sächsische Schweiz und Erzgebirge

Am Morgen genossen wir das umfangreiche Frühstück im Hotel Goldener Adler, spazierten noch ein wenig über den Bauernmarkt direkt vorm Haus und stiegen dann wieder zu Herrn Pelka in den Bus.

Dieser chauffierte uns in die Sächsische Schweiz - bizarr, skurril, urwüchsig... einfach beeindruckend! Die Landschaft ist geprägt von Meisterwerken der Natur: Sandsteinnadeln und Felsriffen, Buchenwäldern und Wildbächen, majestätischen Tafelbergen und der tief eingeschnittenen Elbe. Unser erster Halt war Bad Schandau und am Kurpark wechselten wir das Verkehrsmittel, denn es erwartete uns eine romantische Fahrt in der historischen Straßenbahn durch das Kirnitzschtal. Immer begleitet vom sanften Rauschen des Flusses bestaunten wir die wilde Schönheit der Felsen, die hübschen Wirtshäuser entlang der Strecke und die herbstliche Färbung des Waldes. Am Ende der Strecke erblickten wir schon die Lichtenhainer Wasserfälle mit ihrer historischen Stauanlage.

Bad Schandau Bahnfahrt zu den Lichtenhaiser Wasserfällen
Kirnitzschtalbahn Bad Schandau
Lichtenhainer Wasserfall Bad Schandau
Bad Schandau - Elbresidenz

Zum Mittagessen begaben wir uns zum Hotel Elbresidenz in Bad Schandau und uns wurde ein leckerer Sächsischer Sauerbraten serviert. Zuvor wurden wir vom Chef, Herrn Lohmann, persönlich durch dieses luxuriöse 5-Sterne Haus geführt. Erstaunlich was hier nach der letzten großen Flut entstanden ist – ein hochmodernes aber dennoch gemütliches Wellnessresort.

Als nächster Punkt stand die Eroberung der prächtigen Burganlage Festung Königstein auf dem Programm. Hier besichtigten wir bei der Führung „Unfassbar“ den Riesenfasskeller in der Magdalenenburg. Die Kellermeisterin präsentierte uns die imposante Fassinstallation aus tausenden Weinflaschen und wir konnten die gigantischen Dimensionen des legendären Weinfasses Augusts des Starken, das von 1725 bis 1819 hier stand, erahnen. Umrahmt wurde das Ganze von einer musikalischen Zeitreise mit beeindruckenden Lichteffekten und einem anschließenden Glas Wein. Bei einem Spaziergang im Außenbereich der Festung erhaschten wir einen einmaligen Blick über das Elbtal. Der riesige Fahrtstuhl brachte uns wieder hinunter zum Busparkplatz und wir brachen auf in Richtung Erzgebirge.

Ausblick Festung Koenigstein
Festung Koenigstein moderne Weininstallation
Festung Koenigstein Weinprobe
Festung Koenigstein Blick ins Elbtal
 

Bevor wir in unser nächstes GreenLine Hotel gelangten, wartete noch ein weiteres Highlight auf uns: Die Erlebnisbrauerei Rechenberg in Rechenberg-Bienenmühle begrüßte uns mit einem frisch gezapften Bier oder einer Fassbrause und Käsebrötchen. Im gemütlichen Gastraum in den herrlichen Kreuzgewölben der alten Mälzerei stärkten wir uns und wurden von Mirko Zimmermann, dem Inhaber des 2 km entfernten GreenLine Naturhotel Lindenhof, herzlich begrüßt und über die vielen Ausflugsziele rund um Holzhau informiert. Dann übernahm unser Braumeister und beanspruchte unsere Lachmuskeln bis aufs Äußerste. Humorvoll und informativ führte er uns durch das Brauereimuseum, wo die über 450-jährige Geschichte der Brauerei und der gesamte Prozess der traditionellen Bierherstellung eindrucksvoll dargestellt wird.

Bierbrauerei Rechenberg
Brauerei Rechenberg Gastraum
Brauerei Rechenberg Braumeister
Brauerei Rechenberg Führung mit viel Spass
 

Am Abend begeisterte uns das Team des GreenLine Naturhotel Lindenhof in Holzhau mit einem riesigen Erzgebirgischen Büffet, mit tollem Service und regionstypischen gemütlichem Ambiente. Auch hier konnten wir nochmal das gute Rechenberger Pils genießen. In geselliger Runde ließen wir den Abend bei sehr gutem Essen ausklingen.

Naturhotel Lindenhof Bus

Sonntag, 19. November 2017 – Silberbergwerk Freiberg und Rückfahrt

Was muss man unbedingt einmal im Erzgebirge besichtigt haben? Richtig, ein Bergwerk! Denn die Region wurde über 800 Jahre nachhaltig vom Bergbau und dabei zu Anfang insbesondere vom Silberbergbau geprägt. Es entstanden Bergwerke, Hüttenwerke und Münzstätten, die wiederum bis in die heutige Zeit Traditionen und Bräuche entstehen ließen. So führte uns der Rückweg nach Radebeul vorbei an der „Berghauptstadt“ Freiberg. Hier steht das mit über 800 Jahren Tradition und mehr als 1.000 Erzgängen größte und älteste Silberbergwerk in Sachsen: die Reiche Zeche.

Das Freiberger Silberbergwerk ist Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eines der bedeutendsten in Sachsen. Das konnten wir bei unserer Führung auf dem „Untertagelehrpfad“ selbst entdecken. Nachdem wir mit Schutzjacke und Helm ausgestattet wurden, ging es in Förderkörben mittels Seilfahrt in 150 Meter Tiefe. Bei unserem Rundgang durch den Schacht erfuhren wir Wichtiges zur Geschichte des Freiberger Bergbaus, der Geologie dieser Lagerstätte sowie der Bergbautechnologie. An der Scheidebank konnten wir uns beim manuellen Trennen von Erz und taubem Gestein ausprobieren.

Silberbergwerk Reiche Zeche Freiberg
Bergleute erklären uns ihr Handwerk
Führung im Silberbergwerk Reiche Zeche
Gruppengäste unter Tage

Nach der anschließenden Rückfahrt zum GreenLine West Hotel in Radebeul hieß es wieder Abschied nehmen von unseren lieben Gästen. Wir blicken gemeinsam auf wunderbare, aufregende Tage in dem mit herrlichen Landschaften und hübschen Städten bestückten Sachsen zurück. Vor allem die herzliche Gastfreundschaft, das gemütliche Flair und die leckere regionale Küche bleiben in Erinnerung.

Wir freuen uns bereits auf unsere nächste Tour mit unseren lieben Buskunden. Seien auch Sie dabei! Informationen zum Reiseziel und Programm erhalten Sie zur Jahresmitte.

Anja Anne GreenLinerBis bald und herzliche Grüße
Eure GreenLiner
Anja & Anne

 

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