Infotour Herbst 2016

Willkommen im Sagenharz

Auch in diesem Jahr lud das GreenLine Verkaufsteam wie gewohnt im November, zu einer Infotour mit Busunternehmern und Gruppenreiseveranstaltern ein. Die Kunden erhielten die Gelegenheit, ein neues Reiseziel kennen zu lernen, mit den Branchenkollegen ins Gespräch zu kommen und einen Einblick in die Welt der GreenLine Hotels zu bekommen. Keine andere Gelegenheit bietet dem Team der GreenLine Hotels eine solche Möglichkeit, persönlich mit den Gruppenkunden in Kontakt zu treten, um deren Wünsche, Herausforderungen und Bedürfnisse zu erfahren. Das Verhältnis war auch diesmal wieder sehr herzlich, man hat viel voneinander erfahren und konnte die Geschäftsbeziehungen ideal ausbauen.

Vom 11. bis 13. November 2016 stellten Anja und Kerstin vom GreenLine Team den 40 Teilnehmern das GreenLine Schlosshotel Blankenburg im sagenumwobenen Harz vor. Dieses Mal war es wieder eine sehr homogene Gruppe und wir möchten uns bei dieser Gelegenheit nochmals bei unseren Teilnehmern für ihre herzliche und lustige Art bedanken. Es hat uns großen Spaß gemacht mit Ihnen! Lesen Sie hier eine kurze Zusammenfassung unserer erlebnisreichen Tour im Harz:

Voranreise am Donnerstag, 10. November 2016

Donnerstag Schlosshotel

Die Herkunft unserer Infotourteilnehmer war auch dieses Jahr wieder so vielseitig, dass die meisten die Möglichkeit nutzen, bereits am Vortag in aller Ruhe die teilweise lange Reise nach Blankenburg (Harz) anzutreten. Hier wurden die Gäste und wir im GreenLine Schlosshotel Blankenburg sehr herzlich empfangen. Viele waren überrascht, in dem altehrwürdigen Gebäude ein so modernes und zugleich gemütliches Ambiente vorzufinden.

Das freundliche und zuvorkommende Schlosshotelteam empfing uns am Abend im Restaurant zu einem schmackhaften und abwechslungsreichen Buffet, hier konnten wir bereits ein Großteil der Teilnehmer begrüßen. Wir verbachten einen geselligen Abend bei gutem Essen, leckerem Wein oder kühlem Bierchen. Die Kunden freuten sich über neue Bekanntschaften oder darauf, alt bekannte Kollegen wieder zu sehen. Schnell war eine herzliche und stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen und wir waren gespannt, was uns die nächsten Tage erwartet.

Freitag, 11. November 2016

Gut ausgeschlafen trafen wir uns mit der Gruppe beim Begrüßungsfrühstück und konnten die restlichen am Morgen angereisten Teilnehmer willkommen heißen. Der „Schlossherr“ Martin Brandenburg (Direktion) begrüßte uns herzlich und stimmte uns auf die kommenden Erlebnisse des Tages ein. Gut gestärkt warteten wir auf dem großen Platz vor dem Schlosshotel Blankenburg auf unsere Reiseleiterin Annekatrin Wagner. Aber statt ihr kam eine Dame aus dem Barock zumindest lies es die seltsame Kleidung und Perücke der Dame vermuten. Sie stellte sich als die 1671 geborene Christine Luise von Oettingen-Oettingen,
Fürstin von Braunschweig-Wolfenbüttel und von Blankenburg, vor und lud uns auf eine Reise in die Vergangenheit durch die Barocken Schlossgärten bis hinauf zum Schloss ein. Ein Chevalier war schnell gefunden und so durfte ein Herr aus der Gruppe während der Führung die „Fürstin“ an der Hand begleiten. Wir erfuhren viel Wissenswertes aus der Geschichte der Blütenstadt Blankenburg und hatten durch die sehr humorvolle Vortragsweise von „Christine Luise“ jede Menge Spaß.

Anschließend wagten wir den steilen Aufstieg hinauf zum Schloss Blankenburg, dem größten noch erhaltenen Welfenschloss. Da das Schloss zurzeit abschnittsweise saniert wird, konnten wir nur einige Teilbereiche besichtigen. Vorher überraschte uns aber das Schlosshotel noch mit frischen Berlinern – denn es war 11:11 Uhr und die Karnevalssaison startete. Bei einer ebenfalls hervorragend vorgetragenen und mit trockenem Humor gespickten Führung durch die repräsentativsten Räume, erfuhren wir alles Wissenswerte zur wechselvollen Geschichte des Schlosses. Wir besichtigten u.a. den mit Stuck verzierten Grauen Saal, das Theater mit den vergoldeten Kapitellen, die Schlosskapelle mit ihrem hohen Kreuzgewölbe, den Kaisersaal mit Stuckarbeiten und Wandgemälden und den Rittersaal mit illusionistischen Wandmalereien des 19. Jahrhunderts.

Anschließend empfing uns das Team des Schlosshotels im Teehaus in den Schlossgärten zu einem Imbiss mit warmen Getränken. Nach einer Stärkung mit leckerem Gulasch und Grünkohl mit Pinkel, erwartete uns bereits Frau Wagner, nun in normalem alltäglichem Gewand, am Bus vor dem Schlosshotel.

Unser nächstes Ziel war die nahe gelegene Fachwerkstadt Wernigerode. Bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt mit historischem Flair vorbei am einzigartigen, fast schon künstlich wirkenden mittelalterlichen Rathaus, entdeckten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt.

Als nächstes empfing uns das Baumkuchenhaus Wernigerode. Beim Schaubacken wurden wir in die Kunst der Herstellung des Baumkuchens – dem König der Kuchen - eingeweiht und duften alle ein frisch gebackenes Stück probieren – ein Genuss! Nach einem Rundgang durch die Ausstellung konnten wir unsere Eindrücke anschließend in geselliger Runde beim Kaffee oder Tee und leckerem Traditionsgebäck teilen. Lecker! Natürlich erwarb der eine oder andere auch ein Mitbringsel für die Lieben zu Hause, wenn auch die Auswahl aus dem großen Angebot an verschiedenen Baumkuchen schwer fiel.

Unser letzter Haltepunkt, und zugleich eines der beliebtesten Ausflugsziele des Tages, war das Kloster Michaelstein, ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Blankenburg. Hier empfing uns Peter Grunwald, der Direktor der Musikakademie Sachsen-Anhalt zu einem Rundgang durch die Musikausstellung "Klang-Zeit-Raum" – ein Museum zum Anfassen. Gespannt lauschten wir den Klängen der verschiedenen Epochen und hörten die kurzen Vorträge von Herrn Grunwald. Nach einem würzigen Glühwein begrüßte uns ein (fast) echter Mönch zu einer abendlichen Führung bei Kerzenschein durch die Klausur des Klosters – eine traumhaft schöne Atmosphäre bekamen wir da geboten. Der „Mönch“ erzählte uns vom Leben der Ordensbrüder zu damaliger Zeit und den Entbehrungen, die diese Menschen freiwillig auf sich nahmen und stellte uns die ehemaligen Arbeits- und Wohnräume der Mönche vor. Am Ende erwartete uns als besonderes Highlight ein gemeinsamer DrumCircle. Was für ein Spaß! Dazu bekam jeder eine der Boomwhackers (unterschiedlich lange Kunststoffröhren) und Herr Grunwald gab den Ton an. So haben wir alle gemeinsam „musiziert“. Rhythmus und Freude pur!

Mit diesen vielen unvergesslichen Eindrücken des Tages kehrten wir am späten Abend ins Schlosshotel Blankenburg zurück, wo man uns zur Feier des Martinstages ein schmackhaftes Martinsgans-Menü kredenzte.

Bus Vor Hotel
Herzoegin Und Chevalier
Schlossgaerten
Teehaus Mitagessen
Stadtfuehrung Wernigerode
Wernigerode Fachwerk
Baumkuchenhaus
Kloster Moench
Drumcircle

Samstag, 12. November 2016

Nach einem ausgewogenen Frühstück freuten wir uns auf einen neuen Tag im wunderschönen Harz, bei dem uns erneut die liebe Annekatrin Wagner begleitete und uns mit viel Herzblut die Schönheiten der Harzregion präsentierte. Zunächst ging es erneut nach Wernigerode zum Bahnhof.

Hier hatten die Harzer Schmalspurbahnen für uns extra einen Wagon in der berühmten Brockenbahn reserviert und ab ging es in Richtung Berge. Die alte Dampflok gab der ganzen Bahnfahrt ein besonderes Flair. Vorbei an prächtigen Herbstwäldern und süßen Fachwerkbauten landeten wir auf einmal in einem wunderschönen Winterwald, denn hoch oben auf der Drei Annen Höhe lag jede Menge Schnee. Hier stiegen wir kurz aus und genossen den herrlichen Blick auf tiefverschneite Tannenwälder und schneeverwehte Hochflächen. Schnell noch ein Foto zum Staunen für die Lieben zu Hause gemacht, und weiter ging es nach Schierke, wo unser Busfahrer uns wieder mit seinem modernen Reisebus erwartete.

Die nächste Etappe führte uns wieder hinunter ins Tal vorbei an der Rappbodetalsperre zur Harzköhlerei Stemberghaus. Die Köhlerei als ältestes Handwerk der Menschheit ist als fast aussterbende Art der Herstellung von Braunkohle nur noch wenigen bekannt. Der Hausherr Immo Feldmer begrüßte uns mit einem hochprozentigen Schluck „Flüssiger Holzkohle“ und dem Grußwort „Gut Brand“. Danach erklärte er uns die eindrucksvolle und aufwendige Holzkohleherstellung, die noch heute auf dieselbe Weise wie vor langen Zeiten durchgeführt wird. Dazu wird Holz in einem Kohlenmeiler verschwelt. Wir waren überrascht, wie viele Verwendungszwecke die Holzkohle erfüllt und dass sie sogar medizinisch eingesetzt wird. Anschließend lud uns der Köhler zu einer zünftigen Brotzeit u.a. mit dem typischen Harzer Käse (der schmeckt dort so frisch tatsächlich sehr lecker!) in seiner großen gemütlichen Holzhütte mit Kamin ein.

Gut gestärkt und bestens gelaunt begaben wir uns nun in eine der sehenswertesten Städte im Harz - Quedlinburg. Annekatrin Wagner zeigte uns die Altstadt, das größte Flächendenkmal in Deutschland und UNESCO-Weltkulturerbe. Über 1.000 Fachwerkhäuser prägen das mittelalterliche Stadtbild mit seinen Kirchen, Gassen und schönen Plätzen. Wir sahen die Klosterkirche St. Wiperti und das Rathaus mit dem Roland. Anschließend begab sich ein Teil der Gruppe mit Frau Wagner hinauf zum Quedlinburger Schlossberg, hier warfen wir einen Blick in die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche, welche auf einem Sandsteinfelsen wie ein Wahrzeichen über die Stadt ragt. Andere Teilnehmer nutzen stattdessen die Gelegenheit für eine Einkehr in das Brauhaus Lüdde, um ein Pilsner oder die bekannten Brauhaus-Biere „Pubarschknall“ (Braunbier) oder „Knuttenforz“ (Schwarzbier) zu probieren. Aber auch ein Besuch eines der vielen süßen Cafés der Stadt mit leckerem Kuchen lohnte sich.

Am Abend speisten wir vorzüglich im Restaurant des Schlosshotels Blankenburg und wurden anschließend von zwei Hexen heimgesucht. Mit viel Slapstick, Gesang und Hexensprüchen wurden wir in die Welt der Blocksberg-Hexen entführt und unsere Lachmuskeln waren im Dauereinsatz.

Brockenbahn
Köhlerei Führung
Brotzeit Köhlerei
Quedlinburg Marktplatz
Quedlinburg Fachwerk
Hexenprogramm Abends

Sonntag, 13. November 2016

Ausgeschlafen und gesättigt vom leckeren Schlossfrühstück ging es am letzten Tag der Infotour bei schönstem Sonnenschein nach Thale hinauf zum berühmten Hexentanzplatz. Hier wurden wir von einer (so gut wie) echten Hexe begrüßt. Mit viel Humor und Wortwitz erzählte sie uns von den Mythen der Hexen und der Sage der Walpurgisnacht. Staunend blickten wir von hoch oben in das Bodetal und zu den herrlichen Bergklippen, u.a. zur Rosstrappe und lauschten den Erzählungen der (beinahe) echten Hexe Wartelinde a.k.a. Angelika Kroupa. Wir erfuhren die geheimen Zutaten des Hexentrunks und ein Teilnehmer durfte sogar seine eigenen Hexenkünste beweisen – sehr zur Belustigung der ganzen Gruppe. Ein wirklich gelungener Abschluss einer sehr abwechslungsreichen und spannenden Infotour, bei der wir viel gelernt, gelacht und gut gespeist haben. Nach unserer Rückkehr ins Schlosshotel Blankenburg verabschiedeten wir uns von unseren lieben Kunden und bedankten uns für die gelungene Reise. Der Harz hat sich von seiner besten Seite präsentiert und viele Gäste haben sich durch die Tour für Ihre Reiseplanung inspirieren lassen.

Blick Vom Hexentanzplatz
Hexe Mit Helfer
Hexentanzplatz Po Und So...
Hexentanzplatz Verkehrtes Haus

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck machte sich nun jeder auf den Heimweg. Vielen Dank an alle Teilnehmer und unseren Busfahrer Steffen Riek von Wolf Reisen Halberstadt für die tolle Stimmung.

Auf Wiedersehen und bis bald!
Eure GreenLiner
Anja & Kerstin

Anja und Kerstin

PS: Begleiten auch Sie uns auf eine unserer nächsten Infotouren und nutzen Sie die Chance, neue Regionen kennenzulernen, das GreenLine Konzept zu erfahren und Branchenkollegen zu treffen!

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