Grüne Energie von Greenpeace Energy

 Grüne Energie von Greenpeace Energy

Für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen kämpft und steht die unabhängige und international tätige Umweltorganisation Greenpeace.

Die 1999 von Greenpeace e.V. gegründete Energiegenossenschaft Greenpeace Energy verfolgt das Ziel einer Stromversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien – und damit der komplette Verzicht auf Kohle und Atomstrom.

GreenLine wollte es genau wissen und hat bei Greenpeace Energy nachgefragt.

Lesen Sie alles Wissenswertes über sauberen Strom hier!

 

 

Interview mit Greenpeace Energy

GreenLine: Den Begriff "Grüne Energie" gibt es schon länger. Es gibt auch Stromanbieter, die ,,gelbe" Energie anbieten. Daher die Frage, was genau ist "grüner Strom". Was darf sich so nennen und was nicht? Gibt es auch Mischformen, also traditionelle Energie, gemixt mit Ökostrom?

Greenpeace Energy: Grüner Strom oder Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Quellen stammt, also zum Beispiel aus Windenergieanlagen, Solaranlagen oder Wasserkraftwerken. Ökostromanbieter sind Stromversorger, die ausschließlich Ökostrom liefern. Viele Stromanbieter haben aber beispielsweise neben ihrem Ökostromtarif auch noch andere Tarife mit Kohle- oder Atomstrom und verdienen damit prächtig. Wirklich öko ist das aber nicht. Bei Versorgern wie Greenpeace Energy hingegen erhalten tatsächlich alle Kunden ausschließlich Ökostrom. Kein Cent landet bei den Betreibern von Kohle- oder Atomkraftwerken.

GreenLine: Wie muss der Endverbraucher sich einen üblichen Stromkauf an der Börse vorstellen?

Greenpeace Energy: Wir von Greenpeace Energy kaufen nicht an der Börse ein. Dort gibt es nämlich gar keinen Ökostrom, sondern nur so genannten Graustrom, also Strom unbekannter Herkunft. Wir haben stattdessen direkte Lieferverträge mit den Kraftwerksbetreibern und sorgen so dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden auch tatsächlich 100 % Ökostrom erhalten.

WindenergieGreenLine: Sie sagen auf Ihrer Website, dass Ihr grüner Strom aus 100 Prozent Wind- und Wasserkraft stammt. Ebenfalls listen Sie Ihre Lieferanten auf. Wie stellen Sie sicher, dass auch wirklich dieser Strom durch die Leitungen zum Verbraucher fließt? Kann der Verbraucher das irgendwo überprüfen?

Greenpeace Energy: Verbraucher erhalten immer den Strom aus dem nächstgelegenen Kraftwerk. Das ist Physik, daran lässt sich nichts ändern. Ist dies ein Windrad, erhalten sie Windstrom, ist es ein Kohle-kraftwerk, erhalten Sie Kohlestrom. Woran wir etwas ändern können, ist der Kraftwerkspark in Deutschland und die Zusammensetzung des Strommixes. Und der wird mit jedem neuen sauberen Kraftwerk, das gebaut wird, grüner. Kundinnen und Kunden, die zu einem Ökostromanbieter wechseln, bewirken vor allem, dass ihr Geld bei den richtigen Unternehmen landet. Nämlich nicht bei solchen, die weiter auf fossile Energien setzen, sondern bei denen, die den Umbau unserer Energieversorgung vorantreiben.

GreenLine: Wie stellen Sie sicher, dass es keine Versorgungslücken gibt? Sprich, wie speichern Sie Energie, wenn es mal nicht windet?

Greenpeace Energy: Die Frage, woher unsere Energie in Zukunft kommen wird, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, ist spannend. Eine Lösung, an der wir seit einigen Jahren arbeiten, ist die Umwandlung von Ökostrom in Gas. Hierbei nutzen wir überschüssigen Ökostrom, der in Wasserstoff umgewandelt und ins Gasnetz eingespeist werden kann. Hier lässt sich der Wasserstoff über Tage, Wochen oder Monate speichern und kann dann bei Bedarf in Gaskraftwerken wieder in Strom verwandelt werden. Mit dieser Lösung erschließen wir uns das Gasnetz als riesigen Speicher für erneuerbare Energien. Um die Technik voranzutreiben, haben wir den Gastarif proWindgas geschaffen, der schon heute einen Anteil an erneuerbarem Wasserstoff hat und somit eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Erdgas oder auch Biogas ist.

GreenLine: Wie viel Ökostrom wird derzeit in Deutschland allgemein produziert und abgenommen? Und wie viel Ökostrom müsste abgenommen werden, damit sich in der Energiepolitik wirklich etwas ändert?

Greenpeace Energy: Rund ein Drittel unseres Stroms hier in Deutschland stammt mittlerweile aus sauberen Kraftwerken. Nun wird es spannend, welche Koalition in den nächsten Wochen zustande kommt und wie es mit der Energiepolitik weitergeht. Wenn wir die Vorgaben aus dem Pariser Klimaabkommen einhalten wollen, sollte Deutschland so schnell wie möglich aus der schmutzigen Kohleenergie aussteigen und den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben. Für uns von Greenpeace Energy ist unser Ziel erreicht, wenn wir uns hier in Deutschland eines Tages vollständig aus erneuerbaren Energien versorgen werden.

GreenLine: Wie können interessierte Ökostrom-Verbraucher wechseln?

Greenpeace Energy: Das geht ganz einfach über unsere Internetseite oder natürlich auch am Telefon. Interessenten müssen lediglich die Zählernummer parat haben, alle weitere Formalitäten – so auch die Abmeldung beim bisherigen Versorger – übernimmt unser Kundenservice.

Als Dankeschön schenken wir übrigens allen Kundinnen und Kunden der Greenline Hotels einmalig einen 50 Euro-Hotelgutschein für Ihren Wechsel. Geben Sie hierzu einfach das Aktionskennwort GREENLINE an oder besuchen Sie unsere Aktionsseite www.greenpeace-energy.de/GREENLINE

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