Parfümpröbchen? - Nein, danke!

Peeling einfach selbstgemacht

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Diese Weisheit stammt nicht von mir, dennoch kann ich ich sie in der einen oder anderen Weise bestätigen.
Beispielsweise bin ich ein sehr bodenständiger Kunde, was Parfüm angeht. Man könnte auch sagen, ich bin eingefahren. ;-) Jahrelang greife ich zum gleichen Duft und bin dann total schockiert, wenn die Firma es abgesetzt beziehungsweise durch eine neue Duftnote ersetzt hat. (Wieso machen die das?)

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass der Lebenszyklus von Düften rapide abgenommen hat. Ich bin jedes Mal froh, wenn ich mich für ein neues Parfüm entschieden habe. Irgendwie fühle ich mich in diesen modernen Parfümtempeln nicht wohl. Daher verweigere ich auch jedes Parfümpröbchen, was mir die adretten Damen an der Kasse noch ins Täschchen legen wollen, nur um meine gerade getroffene Kaufentscheidung bloß nicht ins Wanken zu bringen. Die Verkäuferinnen sind immer ganz verdutzt, wenn sie mein entschiedenes „Nein, danke.“ hören.
Erst neulich, wollte mir eine freundliche Dame etwas „Gutes“ tun und mir ein kostenloses Tütchen Peeling zustecken. „Nö, vielen Dank. Das mache ich selbst,“ hörte ich mich sagen.

Das mache ICH SELBST? Unglaublich. Was tat ich da?, fragte ich mich selbst.
Und warum tat ich das? Wahrscheinlich lag es an meinem Unterbewußtsein, das sich gegen dieses kapitalistische Verhalten auflehnte. Aus meiner Sicht war dieses „Zustecken“ auch keine bloße Nettigkeit, sondern reinstes Kalkül, nur um Folgeverkäufe anzuregen. Darauf fiel ich nicht rein und mein Unterbewußtsein schon gar nicht!
Ich brauche doch kein industriell hergestelltes Peeling, um meine Hautschuppen abzureiben. Das geht auch anders. Nur wie? Als ich draußen auf der Straße stand, fragte ich mich ernsthaft, ob es einfach wäre, derartige Kosmetik selbst herzustellen.
Und siehe da, nach ein paar Klicks im WorldWideWeb fand ich folgendes Rezept, nachzulesen auf www.smarticular.net.

Man nehme:
200 Gramm Kokosöl bzw. Kokosfett
100 Gramm braunen Bio-Zucker
50 Gramm Honig
Copyright © smarticular.net

 Zuerst sollte das Kokosfett geformt werden. Da es bereits bei niedrigen Temperaturen fest wird, sollte die Zimmertemperatur dazu ausreichen oder ggf. verflüssigen und dann erst wieder abkühlen lassen. Anschließend den Zucker und Honig zugeben und mit den Händen oder Besteck mischen. In dieser pastenartigen Form kann das selbst gemachte Peeling gut verwendet werden. Copyright © smarticular.net

Klingt doch einfach, oder nicht? Ich werde es am kommenden Wochenende mal ausprobieren. Dann habe ich mal wieder etwas Zeit ,,nur für mich“, sozusagen eine kleine Wellness-Auszeit.
Und wenn es mir gefällt und ich mit der Herstellung erfolgreich bin, dann könnte ich zur Abwechslung doch mal den Damen in den Parfümtempeln etwas Gutes tun und ihnen ein Pröbchen zustecken. So ganz nebenbei und ohne Hintergedanken, versteht sich.

Falls Sie jetzt ebenfalls experimentierfreudig geworden sind, zögern Sie nicht und probieren Sie es auch mal aus. Sollte Ihnen dazu die Muße fehlen, Sie sich aber über nachhaltige Pflegeprodukte freuen, dann schauen Sie in den Spa- und Wellnessbereichen der GreenLine Hotels nach. Viele von ihnen verwenden Bio-Produkte für die Revitalisierung Ihrer Schönheit.

Gönnen Sie es sich!

Ihre Katrin

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