• Greenline Hotels Europe
  • Hotel Am Schlosspark Mecklenburg Vorpommern
  • Rds Alberi Del Paradiso Italien
  • RdS Residence St Pierre Frankreich
  • RdS Hotel Spa Extgana Spanien
  • RdS Boutique Hotel Remotino Schweiz
  • RdS Hotel Staefeli Oesterreich
  • RdS Hostellerie Du Peiffeschof Belgien
  • Hotel Schaepkens Niederlande
  • Afrodyta Polen
  • Vitalhotel Sonneck Bayern
  • Hotel Mutter Bahr Nordrhein Westfalen
  • Schlosshotel Blankenburg Harz
  • Schlosshotel Wolfsbrunnen Hessen
  • Seehotel Zeuthen Brandenburg
  • oder

Ökologische Vorteile einer nachhaltigen Hotelausrichtung

Bei der Hotelauswahl achten immer mehr Reisende auf ein nachhaltiges Engagement.

Laut einer Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (F.U.R. 2014) ist dabei für 31% der Bevölkerung die ökologische Verträglichkeit von Urlaubsreisen wichtig, 38 Prozent achten dabei auf die Sozialverträglichkeit.

Ökologische Zielsetzungen konzentrieren sich dabei auf die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs von z.B. Energie, Wasser oder von Treibhausgasemissionen sowie der Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Biodiversität.

Im Bereich Soziales ist ein zentrales Element die Zufriedenheit der Reisenden und ebenso der Akteure in der Destination und im Hotel.

Da sich die Suche nachhaltiger Hotelprodukten für Konsumenten bei der Reisegestaltung häufig als schwierig aufgrund fehlender und geeigneter Onlinekanäle oder der Beratung im Reisebüro erweist, wünschen sich 42 Prozent der Deutschen ein klares Siegel und eine Plattform für eine gezielte Suche (F.U.R. 2014).

Im Konsumgüterbereich ist das Portal GreenWindow als neuer Marktplatz für grünen Lifestyle im Bereich Mode, Mobilität oder Kosmetik  2015 gestartet. Im Herbst 2016 soll dann der Start und die Präsentation geeigneter grüner Hotelprodukte für eine bestmögliche Urlaubswahl starten.

Hier zu finden ist dann z.B. GreenSign, ein bereits gut etabliertes Nachhaltigkeitssiegel mit rund 70 zertifizierten Hotelbetrieben in Deutschland. Gäste schätzen vor allem an GreenSign die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten, die transparente Kommunikation und die mehrstufige Auszeichnung der Nachhaltigkeitsleistung sowie die stetige Weiterentwicklung unter Einbezug von Mitarbeitern, Lieferanten und Gästen im Hotel.

Ein wesentlicher Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit ist die Optimierung von Betriebsprozessen und damit einhergehend wirtschaftliche Vorteile, die durch Kosteneinsparungen im Bereich Energie und Wasser erzielt werden und somit zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Energie- und Wasserkosten zählen im Gastgewerbe zu den TOP 3 Kosten neben dem Waren- und Personaleinsatz und machen durchschnittlich fünf bis sechs Prozent vom Umsatz aus.

Besonders wirtschaftlich effiziente Betriebe liegen bei zwei bis drei Prozent an Energie- und Wasserkosten am Umsatz; bei ineffizienten Hotels liegt diese Kennzahl über acht Prozent. Oftmals können schon kleine zum Teil auch kostenneutrale Maßnahmen Energie- und Wasserverbräuche senken und so direkte Gewinne für Hotelbetriebe darstellen.

Experte auf diesem Gebiet ist Andreas Koch Geschäftsführer von bluecontec und neuer Partner von InfraCert, dem Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie. Das Besondere an dem Geschäftsmodell von bluecontec ist, dass das Unternehmen erst verdient, wenn das Hotel Energie und Wasser einspart. An der Ersparnis wird das Unternehmen prozentual beteiligt. "Wir gewinnen, wenn das Hotel gewinnt", so Geschäftsführer Koch.

Aus der langjährigen Erfahrung von Koch ergeben sich nachfolgende 10 Praxistipps für Energie- und Wassersparmaßnahmen im Hotel:

  1. Fokussierung auf die Energiekostentreiber, d.h. Heizung und Warmwasser, Küche, Pumpen und Lüftung, die zusammen ca. 70 bis 80 Prozent ausmachen.
  2. Effizientes Betreiben von Pumpen und Einsatz hocheffizienter Pumpen an Stellen, die ganztägig in Betrieb sind.
  3. Nutzung regenerativer Energien, wo immer es wirtschaftlich sinnvoll ist.
  4. Optimierung von großtechnischen Anlagen wie z.B. der Heizung.
  5. Regelmäßige Reinigung der Kühlaggregate von innen.
  6. Bedarfsgerechte Steuerung kleinerer Anlagen, z.B. die Spülmaschine.
  7. Überprüfung bzw. Festlegung von Standards der Toilettenspülung während der Zimmerreinigung – im Idealfall maximal dreimal.
  8. Umstellung auf effiziente LED Beleuchtung mit längerer Brenndauer der Beleuchtung z.B. Küche oder Korridore.
  9. Messung und Optimierung des Wasserdurchflusses aller Wasserhähne (maximal vier bis sechs Liter/Minute) und Duschen (maximal acht bis zehn Liter/Minute).
  10. Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern.

Wie Hoteliers und Eigentümer Ihr Unternehmen ökologisch nachhaltiger gestalten können, zeigt InfraCert: Ein erster Schritt kann dabei die Zertifizierung selbst mit GreenSign, die Erstellung einer Ist-Analyse in Form eines ökologischen Fußabdrucks z.B. mit ClimatePartner oder eine Energie- und Wassereffizienzanalyse durch bluecontec sein.

All diese Aktivitäten erzielen nicht nur wirtschaftliche Vorteilen, sondern kennzeichnen ebenso das Engagement für eine zukunftsweisende Hotelführung.

Mit dem Nachhaltigkeitssiegel GreenSign kann zudem ein ökologisches Kennzahlensystem im Unternehmen aufgebaut werden, welches durch einen Benchmark von GreenSign zertifizierten Hotels Aufschluss über Marktwerte gibt.

Und schließlich leistet ein ökologischer Weg einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und findet zunehmend Berücksichtigung bei der Urlaubswahl von Individual- und Geschäftsreisenden.

Weitere Informationen hierzu unter www.infracert.de.

Logo

ClimatePartner

Copyright © 2018 GreenLine Hotels GmbH

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen